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Die erste europaweite Satellitenübertragung über Astra 1C begann im August 1993 während der Internationalen Funkausstellung Berlin (IFA) in Berlin. Im selben Jahrzehnt wurden diese neuen Technologien eingesetzt, um die digitale Ausstrahlung des ZDF zu ermöglichen. Heute ist das ZDF europaweit auf Astra 19.2°E frei empfangbar. Um die Sender zu testen und die Öffentlichkeit zum Kauf von UHF-Empfängern zu ermutigen, erlaubte die Bundesregierung dem ARD-Sender die Schaffung eines temporären Sekundärsenders, ARD 2, der täglich von 8 bis 22 Uhr ausgestrahlt wurde. ARD 2 begann am 1. Mai 1961 im Sendebereich des Hessischen Rundfunks und erweiterte einen Monat später bundesweit. Der Sender ist bekannt für seine berühmten Programme heute, eine Nachrichtensendung im Jahr 1963 gegründet, und Wetten, dass..? eine Unterhaltungsshow, die 1981 uraufgeführt wurde und 2014 endete. [2] Thomas Bellut, Generaldirektor des ZDF, wurde 2011 vom ZDF-Fernsehrat gewählt. [2] Die SPD-geführten Länder Hamburg, Bremen, Niedersachsen und Hessen legten Berufung beim Bundesverfassungsgericht ein, das am 28. Februar 1961 im Ersten Rundfunkurteil den Plan blockierte. Während der Aufbau und die Pflege der Telekommunikationsinfrastruktur, wie z. B. Fernsehsender, gemäß Artikel 87f des Grundgesetzes in die Zuständigkeit der Bundesregierung fällt, weitet die Verfassung diese Pflichten nicht auf den Betrieb eines Fernseh- oder Radiosenders aus.

Gemäß Artikel 30 ist jede Dem Bundesregierung nicht ausdrücklich übertragene Befugnis oder Pflicht den Staaten vorbehalten. Daher entschied das Gericht, dass nur die Staaten das Recht hatten, einen Fernsehsender einzurichten. (Umgekehrt unterstützte derselbe Beschluss den neuen Langwellensender Deutschlandfunk, der von der Bundesregierung im November 1960 gegründet worden war; sein Schwerpunkt lag auf dem externen Rundfunk und damit im Auftrag der Bundesregierung, Außenbeziehungen zu unterhalten.) Da das ZDF ein Sender und kein Netzwerk ist, wird der Sender deutschlandweit ausgestrahlt, ohne regionale Variationen oder Verbundene, mit einer Reihe von Signalwiederholungen. ZDF-Sender senden ein digitales Signal. Analoge Signale wurden schrittweise eingestellt, ein Prozess, der von 2002 bis 2008 dauerte. [4] Das ZDF betreibt keine Sender selbst. Während der analogen Tage wurden alle ZDF-Sender von der Deutschen Bundespost betrieben, die später als Deutsche Telekom-Tochter T-Systems Media Broadcast privatisiert wurde. (Dies steht im Gegensatz zu dem anderen öffentlich-rechtlichen deutschen Sender, der ARD, der enthatose seine Hauptsender sind.) Das ZDF durfte bisher die Sender der ARD nicht nutzen. Das ZDF verwendet seit Gesetzesänderungen in den 1990er Jahren und seit der digitalen Umstellung sowohl ARD- als auch Telekom-Sender.

1963 wurde das ZDF Vollmitglied der European Broadcasting Union.